Zimmer
Erwachsene Kinder
i

Zimmer 2
Erwachsene
Kinder

Zimmer 3
Erwachsene
Kinder

Allgemeine Geschäfts-
bedingungen für den Hotel-
aufnahmevertrag der Superbuden

Superbude Hotel Hostel Lounge GmbH

Spaldingstraße 152
20097 Hamburg

Superbude Hotel Hostel Lounge Schanze GmbH

Juliusstraße 1-7
22769 Hamburg

1. Geltungsbereich dieser AGB

1.1 Die nachfolgenden Bestimmungen gelten für sämtliche Leistungen, die in Zusammenhang mit der mietweisen Überlassung von Hotelzimmern durch die Superbuden, das heißt von folgenden Unternehmen erbracht werden:

Superbude Hotel
Hostel Lounge Schanze GmbH
Juliusstraße 1-7
22769 Hamburg

Superbude Hotel
Hostel Lounge GmbH
Spaldingstraße 152
20097 Hamburg

Superbude Kiez GmbH
Pre opening office

Juliusstraße 1-7
22769 Hamburg

Nachfolgend werden diese Unternehmen - zusammenfassend als „Superbude“ bezeichnet.

1.2 In ihrem Geltungsbereich gelten die nachfolgenden Bestimmungen ausschließlich. Das bedeutet, dass entgegenstehende oder von diesen abweichenden Bestimmungen des Kunden nicht Vertragsbestandteil werden, und zwar auch dann nicht, wenn die Superbude ihre Leistungen in Kenntnis der entgegenstehenden oder von diesen abweichenden Bestimmungen vorbehaltlos ausführt. Etwas anderes gilt nur, wenn die Superbude den entgegenstehenden oder abweichenden Bestimmungen schriftlich zugestimmt hat.

1.3 Die Hausordnung („Spielregeln“) und die digitale Hausordnung der Superbuden sind als Anlage diesen AGB beigefügt und deren Bestandteil.

2. Regelungen zum Vertragsschluss

2.1 Buchungen der Superbude(n) können über verschiedene Wege erfolgen, zum Beispiel telefonisch oder über das Internet. Die Buchung ist aber erst verbindlich, wenn Sie durch die jeweilige Superbude (Ziff. 1.1) bestätigt wird.

2.2 Soweit die Buchung in Textform (E-Mail) oder schriftlich erfolgt, ist für den Vertragsschluss ebenfalls eine Bestätigung in Textform notwendig.

2.3 Vertragspartner sind die jeweilige Superbude, deren Leistungen der Kunde in Anspruch nimmt (Ziff. 1.1) und der Kunde. Hat ein Dritter für den Kunden bestellt, haftet er neben dem Kunden selbst als Gesamtschuldner. Die Superbude kann dann nach ihrer Wahl den Kunden oder den Besteller wegen aller Ansprüche aus dem Vertrag in Anspruch nehmen. Dies gilt auch für Nebenleistungen oder Schadensersatzansprüche der Superbude gegen den Kunden.

3. Leistungen, Preise, Zahlungsbestimmungen

3.1 Die Superbude ist verpflichtet, das Zimmer in der vom Kunden gebuchten Kategorie bereit zu halten und die vereinbarten Leistungen zu erbringen. Es besteht kein Anspruch auf die Bereitstellung eines bestimmten Zimmers.

3.2 Der Kunde ist verpflichtet, für die Leistungen der Superbude die geltenden bzw. vereinbarten Preise zu zahlen. Dies gilt auch für durch den Kunden veranlasste Leistungen und Auslagen an Dritte.

3.3 Die Preisangaben der Superbude verstehen sich einschließlich aller jeweils anwendbaren Steuern und Abgaben.

3.4 Bei Änderung der gesetzlichen Mehrwertsteuer, anderer Steuern oder Abgaben auf den Leistungsgegenstand nach Vertragsschluss ist die Superbude berechtigt, den Preis entsprechend der Änderungen anzupassen.

3.5 Soweit diese Bestimmungen der Superbude das einseitige Recht zur Preisanpassung einräumen – Ziff. 3.4 – besteht ein Sonderkündigungsrecht des Kunden. Das Sonderkündigungsrecht verfällt, soweit es nicht innerhalb von einer Woche nach Kenntnis der das Sonderkündigungsrecht begründenden Umstände ausgeübt wird.

3.6 Soweit der Kunde nachträglich die Anzahl der gebuchten Zimmer verringern möchte, ist dazu die Zustimmung der Superbude notwendig. Die Superbude kann die Zustimmung davon abhängig machen, dass sich der Preis pro Zimmer oder für die sonstigen Leistungen des Hotels erhöht.

3.7 Die Superbude ist berechtigt, die verbindliche Reservierung des Zimmers von der Leistung einer Anzahlung oder vollständiger Vorauszahlung abhängig zu machen.

3.8 Die Anzahlung kann auch nach Vertragsschluss verlangt werden.

3.9 Soweit die Superbude begründete Zweifel an der Leistungsfähigkeit des Kunden hat, kann sie jederzeit die Vorauszahlung des vollen Preises oder die Leistung einer Sicherheit verlangen.

3.10. Bei Aufenthalten, die länger als eine Woche andauern und bei Forderungen aus Leistungen für den Kunden die den Betrag von 500 € übersteigen, kann die Superbude Zwischenabrechnungen erteilen.

3.11 Der vom Kunden zu zahlende Rechnungsbetrag ist grundsätzlich spätestens mit der Abreise des Kunden fällig und zu zahlen. Abrechnungen gemäß Ziff. 3.7 oder 3.8 sind sofort fällig.

3.12 Soweit die Superbude mit dem Kunden die Zahlung nach Übersendung der Rechnung vereinbart, ist die Zahlung bei Zugang der Rechnung fällig. Verzug tritt mit dem 10. Tag nach Rechnungsstellung ein, ohne dass es einer gesonderten Mahnung bedarf.

3.13 Gerät der Kunde in Zahlungsverzug, ist die Superbude berechtigt, die Leistungserbringung für den Kunden einzustellen und das Vertragsverhältnis fristlos zu kündigen, wenn sie den Kunden zuvor unter Fristsetzung gemahnt und die Leistungsverweigerung angedroht hat.

3.14 Die Superbude akzeptiert grundsätzlich die Zahlung mit den durch Aushänge bekanntgemachten Kreditkarten. Die Akzeptanz von Schecks, Kreditkarten und sonstigen Zahlungsmitteln erfolgt nur erfüllungshalber. Die Superbude behält sich jedoch vor, im Einzelfall bestimmte Kreditkarten abzulehnen oder auf Barzahlung zu bestehen. Dies gilt insbesondere bei technischen Störungen.

4. Stornierung (Rücktritt) durch den Kunden

4.1 Der Kunde ist, soweit nicht abweichend vereinbart, nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen zum Rücktritt berechtigt.

4.2 Soweit nicht anders vereinbart, ist der Kunde auch dann zur Zahlung des vereinbarten Entgelts verpflichtet, wenn er die bei der Superbude gebuchten Leistungen nicht in Anspruch nimmt. Die Superbude muss ich allerdings die Einnahmen aus anderweitiger Vermietung des Zimmers und die durch die Nichtinanspruchnahme ersparten Aufwendungen anrechnen lassen.

4.3 Die Superbude ist berechtigt, die nach Ziff. 4.2 anzurechnenden Beträge pauschal zu berechnen und bis zu 90% des vereinbarten Zimmerpreises zu verlangen. Dem Kunden bleibt der Nachweis höherer eingesparter Aufwendungen oder eines geringen Schadens vorbehalten.

5. Stornierung (Rücktritt) Leistungsverweigerung durch die Superbude

5.1 Die Superbude ist nach den gesetzlichen Bestimmungen sowie unter folgenden Voraussetzungen zur Leistungsverweigerung, zum Rücktritt vom Vertrag und zur Kündigung berechtigt:

5.1.1 Dem Kunden ist – abweichend von Ziff. 4.1 - im Einzelfall ein Rücktrittsrecht innerhalb einer bestimmen Frist eingeräumt worden, der Superbude liegen andere Anfragen für die durch den Kunden gebuchten Zimmer vor und der Kunde verzichtet auf Rückfrage der Superbude nicht auf sein Rücktrittsrecht.

5.1.2 Der Kunde leistet eine Anzahlung oder Vorauszahlung trotz Aufforderung nicht innerhalb der durch die Superbude hierfür gesetzten Frist.

5.1.3 Die Leistung ist der Superbude aufgrund von Umständen, die es nicht zu vertreten hat, unmöglich geworden oder derart erschwert, dass das Festhalten an der Leistungspflicht wirtschaftlich untragbar wäre.

5.1.4 Der Kunde hat bei der Buchung falsche oder irreführende Angaben zu vertragswesentlichen Tatsachen gemacht. Zu den vertragswesentlichen Tatsachen gehören insbesondere die Person des Kunden und der Zweck seines Aufenthalts.

5.1.5 Die Superbude hat begründeten Anlass zu der Annahme, dass die Inanspruchnahme ihrer Leistungen den reibungslosen Geschäftsbetrieb, die Sicherheit oder das Ansehen der Superbude in der Öffentlichkeit gefährden kann, ohne dass dies dem Herrschafts- oder Organisationsbereich der Superbude zuzurechnen ist.

5.1.6 Der Kunde überlässt das Zimmer ohne Zustimmung der Superbude einem Dritten zur Nutzung.

5.1.7 Der Zweck des Aufenthalts bzw. die konkrete Nutzung des überlassenen Zimmers ist rechtswidrig.

5.1.8 Der Kunde steht bei Ankunft erkennbar unter dem Einfluss berauschender Substanzen.

5.1.9 Der Kunde verhält sich gegenüber dem Personal der Superbude oder anderen Gästen ausfällig.

5.1.10 Der Kunde verletzt wiederholt die Hausordnung oder die digitale Hausordnung der Superbuden.

5.2 Tritt die Superbude bei Vorliegen der unter Ziff. 5 genannten Voraussetzungen zurück, so steht dem Kunden kein Anspruch auf Schadensersatz zu.

6. Zimmerübergabe, Zimmerrückgabe, Überlassung an Dritte

6.1 Gebuchte Zimmer stehen dem Kunden ab 15 Uhr am Anreisetag zur Verfügung. Der Kunde hat keinen Anspruch auf frühere Bereitstellung.

6.2 Gebuchte Zimmer werden grundsätzlich bis 18 Uhr am Anreisetag für den Kunden bereitgehalten. Erscheint der Kunde nicht bis 18 Uhr, kann die Superbude das Zimmer anderweitig vergeben, ohne dass der Kunde Ansprüche gegen die Superbude hat.

6.3 Der Kunde kann im Voraus abweichend von Ziff. 6.2 eine spätere Ankunft vereinbaren. Dies setzt eine vollständige Vorauszahlung des Zimmerpreises oder die Hinterlegung einer Kreditkartennummer voraus, die die Zahlung auch bei Nichterscheinen ermöglicht.

6.4 Die Unter- oder Weitervermietung der überlassenen Zimmer sowie deren Nutzung zu anderen als Beherbergungszwecken bedürfen der vorherigen Zustimmung der Superbude. Die Verweigerung der Zustimmung begründet kein Rücktritts- oder Kündigungsrecht des Kunden.

7. Haftung der Superbude und Obliegenheiten des Kunden

7.1 Für Sach- und Vermögensschäden ist die Haftung der Superbude und ihrer Erfüllungsgehilfen auf Fälle grober Fahrlässigkeit und Vorsatz beschränkt, soweit der Schaden nicht auf der Verletzung einer vertragswesentlichen Pflicht („Kardinalpflicht“) beruht.

7.2 Haftung der Superbude für Sach- und Vermögensschäden ist auf vertragstypisch vorhersehbaren Schaden begrenzt.

7.3 Die verschuldensunabhängige Haftung nach § 536a BGB ist ausgeschlossen.

7.4 Die Superbude stellt dem Kunden ggf. auch kostenpflichtig einen Parkplatz zur Verfügung. Ein Verwahrvertrag gemäß § 688 BGB kommt hierdurch weder in Bezug auf das abgestellte Fahrzeug noch in Bezug auf die darin befindlichen Sachen zu Stande. Für die diesbezügliche Haftung der Superbude gelten Ziff. 7.1 und Ziff. 7.2.

7.5 Für Schäden an eingebrachten Sachen haftet die Superbude gemäß den diesbezüglichen gesetzlichen Bestimmungen der §§ 701 ff. BGB.

7.6 Ansprüche gemäß Ziff. 7.1 verjähren grundsätzlich in einem Jahr ab Beginn der kenntnisabhängigen Verjährungsfrist des § 199 Abs. 1 BGB, unabhängig von der Kenntnis der anspruchsbegründenden Umstände jedoch spätestens nach fünf Jahren.

7.7 Im Übrigen geltend für Haftung und Verjährung von Schadensersatzansprüchen gegen die Superbude gemäß den gesetzlichen Bestimmungen.

7.8 Es obliegt dem Kunden, selbst mögliche und zumutbare Maßnahmen zu ergreifen, um seine eingebrachten Sachen vor Diebstahl oder Beschädigung zu schützen und im Schadensfall die Abwicklung zu erleichtern. Dies gilt insbesondere, wenn ein Zimmer mit Fremden geteilt wird.

7.9 Der Kunde hat für seine Wertsachen den Zimmer- oder Hotelsafe zu nutzen.

7.10 Soweit der Kunde Bargeldsummen von mehr als 200,00 € in seinem Zimmer aufbewahrt, hat er dies an der Rezeption anzumelden. Unterlässt er dies, sind im Verlustfall (z.B. Einbruch, Diebstahl) höhere Schäden im Einzelfall durch den Kunden nachzuweisen.

8. Internetnutzung

8.1 Die Superbude ermöglicht dem Kunden den drahtlosen Zugriff auf das Internet.

8.2 Das Vorhandensein WIFI/WLAN-fähiger Endgeräte ist Sache des Kunden. Die Superbude bietet weder technischen Support noch Mietgeräte an.

8.3 Der Datendurchsatz des zur Verfügung gestellten Internetzugangs hängt maßgeblich auch von Faktoren ab, die außerhalb der Einflusssphäre der Superbude liegen. Für die Verfügbarkeit, das Vorhandensein einer bestimmten Bandbreite und die Nutzbarkeit für bestimmte Dienste – Video/Musikstreaming usw. übernimmt die Superbude deshalb keine Gewähr.

8.4 Die Superbude behält sich vor, den Zugriff auf bestimmte Internetangebote zu sperren.

8.5 Der Kunde ist verpflichtet bei der Nutzung des Internetzugangs, die digitale Hausordnung der Superbuden zu beachten.

9. Datenschutz und Datennutzung

9.1 Die Superbude erhebt, speichert und nutzt personenbezogene Daten ihrer Kunden im Rahmen des Vertragsverhältnisses, sowie dies für die Vertragserfüllung notwendig ist. Soweit dies über die Website www.superbude.de geschieht, gilt ergänzend die diesbezügliche Erklärung zum Datenschutz unter www.superbude.de/info/datenschutz.

9.2 Die Superbude nutzt die im Rahmen des Hotelaufnahmevertrages mitgeteilte E-Mail-Adresse sowie Namen und Vornamen des Kunden dazu, dem Kunden personalisierte Werbung für die Hotellerie-Leistungen der Superbuden zu übersenden.

9.3 Zur Erstellung und zum Versand dieses Newsletters setzt die Superbude das System „Daily Point“ der Firma Toedt, Dr. Selk & Coll. GmbH ein. Hierbei werden verschiedene Personenbezogene Daten – nämlich Name, Vorname und Email-Adresse – auf den Dailypoint-Servern gespeichert und verarbeitet, die sich in der Europäischen Union befinden. Entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen hat die Superbude mit der Firma Toedt, Dr. Selk & Coll. GmbH eine Auftragsdatenverarbeitungsvereinbarung getroffen, mit der gesetzeskonforme Verarbeitung Ihrer Daten auch bei Dailypoint sichergestellt ist. Eine Abmeldung des Newsletters ist jederzeit über einen Link in der Bestätigungs-EMail, allen Newsletter-EMails und notfalls auch telefonisch oder per Mail möglich.

9.4 Der Nutzung zu dem in Ziff. 9.2 können Sie jederzeit, also auch schon bei Vertragsschluss, widersprechen. Hierzu genügt eine E-Mail an info@superbude.de

9.5 Wenn und soweit der Kunde an Gewinnspielen der Superbude – zum Beispiel über die Social-Media-Kanäle der Superbude - teilnimmt, gelten für die diesbezügliche Datenverarbeitung und Nutzung ergänzend die Teilnahmebedingungen der Superbuden für Gewinnspiele.

9.6 Verantwortliche Stelle für die Datenverarbeitung im Sinne von Ziff. 9 ist die Superbude (Ziff. 1).

10. Schlussbestimmungen

10.1 Dem Kunden steht ein Recht zur Aufrechnung gegen Forderungen der Superbude oder ein Zurückbehaltungsrecht nur zu, soweit seine Ansprüche unbestritten, rechtskräftig festgestellt oder von der Superbude anerkannt sind. Ein Zurückbehaltungsrecht besteht nur, soweit der Anspruch der Superbude und des Kunden auf demselben Vertragsverhältnis beruhen.

10.2 die vorstehenden Regelungen – einschließlich der Anlagen „Hausordnung und die Digitale Hausordnung – sind in Bezug auf das Vertragsverhältnis abschließend. Abweichende Bestimmungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Textform.


10.3 Erfüllungsort der ist der Sitz der Superbude.

10.4 Soweit der Kunde Kaufmann oder juristische Person des öffentlichen Rechts ist oder keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland hat, ist Gerichtsstand der Sitz der Superbude.

10.5 Es gilt ausschließlich deutsches Recht unter Ausschluss des UN Kaufrechts.

10.6 Sollte eine oder sollten mehrere der vorstehenden Bestimmungen unwirksam sein oder werden, wird dadurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt.