Soundkuchen mit Helgen und Tim Jaacks

Achtung, schon wieder Weihnachten!

Es gibt womöglich wenige Alltags-Themen, die so ambivalent empfunden werden, wie die liebe Vorweihnachtszeit.

Für den einen ein Segen, da der heimliche Kitschliebhaber sich nun offiziell wohlfühlen darf, schmücken kann, was das Zeug hält und dem Konsumdrang endlich freien Lauf lässt. Und dunkel ist es gefühlt eh durchgehend im Dezember, da sind die ganzen hübschen Lichter ja auch ein kleiner Trost.

Für den anderen ein Fluch, da die Vorweihnachtszeit für viele einfach puren Stress bedeutet. Im Nieselregen muss man auf Weihnachtsmärkten frieren, von einer Feier und Verabredung zur anderen hetzen und dann noch den ungeliebten Kollegen oder Verwandten super lustige Schrottwichtelgeschenke besorgen.

Nach dem ersten Schock des Sichtens der Lebkuchen im Oktober „stimmt“ die Industrie ihre Konsumenten ja recht entschlossen auf die letzten Wochen des Jahres ein. Jeder soll sich noch mal was gönnen, alle „Lieben“ sollen beschenkt und bedacht werden. Und alles muss noch passieren! Jahresabschlüsse, Zahnarzttermin und besonders das Treffen mit den vernachlässigten Kontakten.

Auch wenn das soziale Leben bei vielen Leuten über das Jahr hin recht gleichmäßig dahin dümpelt, gibt es doch zwei deutliche Ausschläge auf der Bemühtheitsskala. Man könnte es schon fast soziale Panik nennen. Diese taucht zum Einen auf, wenn im Sommer ausversehen die Sonne scheint –  alle müssen dann dringend Abends mit Freunden am Hafen oder im Park Bier trinken – und natürlich in der Vorweihnachtszeit. Da ist es ähnlich, nur mit Glühwein.

Unsere Weihnachtsgeschichte

Und da man sich ja „auf jeden Fall noch vor Weihnachten“ sehen muss, und es auf Weihnachtsmärkten immer so kalt ist, helfen die Weihnachtsengel der Superbude St. Pauli mit der Soundkuchen Glühwein-Edition gerne aus. Vorweihnachtliche Gefühle durchs Trinken des zuckrigen Getränks ohne draußen zu frieren. Gemeinsam zum Konzert gehen und trotzdem nicht den Tatort verpassen. Und Kaffee, Kuchen und natürlich tolle Musik werden auch noch in Knecht Ruprechts Sack gepackt. Fertig ist das vorweihnachtliche Date!

Und so begab es sich dann am 14.12.17, dass sich die drei Hirten von Helgen und der Musikant Tim Jaacks, allesamt aus der Stadt Hamburg, auf machten, um ihrem Volke ein wenig Freude in der dunklen Jahreszeit zu bereiten.

Passend zu der vorweihnachtlichen Stimmung fallen draußen die ersten Flocken, während die Gäste im Kitchenclub mit Glühwein aufs Haus gegen die Kälte ansteuern.

Bei der überschaubaren Anreise von fünf Häusern bis zur Superbude kann Tim Jaacks der erste Schnee glücklicherweise nichts anhaben und wir können nach einer Stärkung am Kuchenbuffet pünktlich beginnen. Gut gelaunt startet Tim in den lauschigen Nachmittag mit seinen eindrucksvollen deutschsprachigen Songs, die er in klassischer Singer/Songwriter-Manier alleine an seiner Gitarre präsentiert.

Helgens Musik, die von jazzigen Einflüssen bis hin zu traurigen Balladen ein breites Repertoire zeigt, lässt das eingekuschelte Publikum sogar zu einer Zugabe hinreißen.

Ein Hoch auf Euch

Und am Ende des Jahres werden auch wir ein bisschen sentimental und möchten mal ein dickes Danke loswerden: an unsere vielen Stammgäste, die jedes Mal mit selbstgebackenen Kuchen kommen und der Musik zuhören. Also richtig zuhören! Immer wieder bekommen wir die  Rückmeldung der erstaunten Musiker, wie aufmerksam unser Publikum ist. Soviel Respekt gegenüber den Künstlern ist leider nicht selbstverständlich und wir sind sehr stolz darauf, so tolle und aufgeschlossene Gäste zu haben.

Chapeau und Merci, liebe Gäste!

Love,

Eure SB

Ach, und soooo schööööön wart Ihr Schneehasen:

Vielen Dank an Alisa Amann für die schönen Bilder!

 

 

 

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