KITCHENCLUB REZEPTE – DIE BESTEN AUFSTRICHE DER SUPERBUDE!

Da der Verzehr bestimmter Speisen häufig Erinnerungen mit sich bringt, die allerdings nicht vollkommen geschmackstreu im Gedächtnis verankert bleiben, kann veganes Mett für Vegetarier und Veganer schöne Erinnerungen an den ersten Umzug mit Freunden oder an eine Gartenparty aus Fleischesserzeiten hervorholen – Erinnerungen, die sie sonst vielleicht nicht wieder erscheinen würden. Wir hoffen, dass unser selbstgemachtes pflanzliches Mett nicht nur in der Gegenwart ein Erlebnis ist, sondern allen Vegetariern und Veganern im Kitchenclub ein ganz besonders Frühstück beschert! Zudem freuen wir uns natürlich, wenn auch die Fleischgenießer bei uns in den Superbuden auf neue Geschmäcker kommen. Hier in unserem Blog gibt’s das Rezept zu diesem erstaunlichen Aufstrich.

Aufstrich im Juli: veganes Mett

Die Grundlage
Die Grundlage

Das werdet Ihr für einen Umzug mit Veganern brauchen:

2 Packungen Reiswaffeln (200 g)

5 Zwiebeln

etwa 700 ml Wasser

ca. 100 g Tomatenmark

Salz

Pfeffer

etwas Olivenöl

je nach Geschmack weitere Gewürze, z.B.: Paprikapulver (oder Paprika de la vera), Chilipulver, Raucharoma, Majoran, Knoblauch, Kümmel, Gemüsebrühe

sieht am Ende täuschend echt aus....
sieht am Ende täuschend echt aus….

So einfach geht’s:

Zerbröselt die Reiswaffeln. Vermengt das Tomatenmark mit den Gewürzen und 500 ml Wasser und gießt das Ganze auf die Reiswaffeln-Brösel. Knetet alles zu einer Mett-Masse. Schneidet die Zwiebeln (und bei Bedarf etwas Knoblauch) klein und mischt sie mit dem Öl unter das Mett. Gebt nun das restliche Wasser nach Bedarf hinzu. Am besten schmeckt das Mett, wenn Ihr es vor Verzehr circa 5 Stunden im Kühlschrank lasst. Ihr könnt die ganze Geschichte auch mit gehackten Tomaten und Sojasoße oder Senf verfeinern. Das Mett schmeckt vorzüglich auf jeder Art von Brot, angerichtet mit einem Blättlein Petersilie; Margarine passt auch sehr gut dazu. Küchenkundige Menschen können auch eine Bolognese aus dem Mett konzipieren.

Diskussionen zum Thema

Mettbrötchen sind ein energetischer Klassiker und funktionieren prächtig als rasanter Energienachschub. Auch die vegane Variante erfüllt diesbezüglich ihren Zweck. Doch kann sie visuell, olfaktorisch und geschmacklich mit dem Fleischprodukt mithalten?

Nach eigener Erfahrung müssen wir mitteilen, dass die Herstellung von „veganem Mett“ gewisse Geruchsemissionen aufweist, die jedoch bei der Herstellung von herkömmlichem Mett auch nicht ausbleiben. Das vegane Mett riecht anfangs intensiv – manch einer nimmt sogar das Wort „monströs “ in den Mund – nach Reiswaffel. Auch optisch und inhaltlich ist das vegane Mett durchaus merkwürdig – zerkleinerte, mit Wasser vermengte Reiswaffeln sind eher Trauer-Augenweiden; die Kombination aus Tomatenmark mit Bio-Kräckern klingt ebenfalls wenig verlockend.

Reiswaffel-Gemengelage
Reiswaffel-Gemengelage
Zutaten-Gemengelage
Zutaten-Gemengelage

Umso erstaunlicher kommt dann der Geschmack daher. So mehren sich die Berichte von Genießern des veganen Metts, dass sie beim Verzehr des olfaktorisch und optisch an Fleisch erinnernden Produktes in der Bahn von irritierten Vegetariern angesprochen wurden, die anmerkten dass sie rohes Fleisch in ihrer Umgebung nicht gut ertragen könnten. Manche Fleischesser bemerken den Unterschied gar nicht; andere sagen dass man dem Geschmack von Fleisch nicht mit pflanzlichen Produkten nacheifern sollte…

Eine große Menge an Kommentaren zum Vegan-Mett könnt Ihr euch hier durchlesen.

Wir wünschen Euch eine stressfreie und erholsame Woche bei uns in den Superbuden und hoffen, dass Euch das vegane Mett während der G20-Tage gebührlich stärkt und locker durch den Trubel bringt!

Euer Lieblingshotel – immer freundlich und kompetent in Frühstücksfragen!

Love, Superbude

Nächste Woche geht’s hier im Blog um die Kunstaktion „1000 Gestalten“!

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