Typisch....Teil3

Die Reeperbahn von A (Anmache) bis Z (Zocken) – ein Mini-Wörterbuch (Teil 2)

Liebe Gäste der Superbuden,

das hat noch gefehlt! In unserem Blog findet Ihr ab jetzt eine geballte Ladung an Fakten von A-Z rund um die Hauptschlagader des Kiezes – die Reeperbahn. Dies ist ein Mini-Wörterbuch der Fun Facts, Events, Schuppen, Places to be and not to be – ordentlich alphabetisch sortiert, damit Ihr Euch auch noch nach ein paar Bieren zurechtfindet!

Reeperbahn Mini-Wörterbuch: H bis P.

Hier geht’s zu

Teil 1

Teil 3

H – Herbertstraße

Besucher der Herbertstraße müssen 18 Jahre alt sein; Frauen sollten die 60m lange, legendäre Straße tunlichst nicht betreten, da ihnen ansonsten ein wahrer Rausschmiss durch Wurfgeschosse und Beschimpfungen von Seiten der etwa 200 sich in Schaufenstern präsentierenden Prostituierten blüht. Männer sind hingegen sehr willkommen

Herbertstraße
Eingang zur Herbertstraße

I – Intimes

Die sündige Meile ist natürlich bespickt von Erotikshops, die das ganze Jahr teils 24/7 geöffnet haben. Zu erwähnen:

  • Boutique Bizarre – 2 Etagen, die in Erstaunen versetzen. Zu finden auf der Reeperbahn 35. An Besucheransturms-Tagen kann ein Eintrittsgeld von einem Euro verlangt werden. Augenfällig ist die Spezialisierung auf spezielle Neigungen.
  • Fashion & Tools – Equipment und Kleidung auf der  Reeperbahn 40
  • World of Sex  – Gemischtwaren auf der Reeperbahn 63
  • Sexy Devil und Sexy Angel – Dessous, Scherzartikel, Bekleidung, Kino. Immer geöffnet. Ort: Reeperbahn 88 und 115.

J – Junggesellenabschiede

Die Reeperbahn wird jährlich von Junggesellenabschieden überflutet. Sie bilden in den meisten Fällen die am auffälligsten gekleidete und lautstärkste Besuchergruppe der wilden Meile. Häufig tummeln sie sich etwa im Dollhouse, wo weibliche und männliche Tabledancer ihr bestes geben. Junggesellinnenabschiede werden gerne im Olivias Wilde Jungs gefeiert. Hier ist das Publikum ausnahmsweise größtenteils weiblich und die Mitarbeiter halbnackt und männlich.

K – Kriminalität

Im Amüsierviertel St. Pauli, wo sich an Wochenenden zwischen 30 000 und 50 000 Touristen im Rotlicht tummeln, gibt es dementsprechend auch mehr Kriminalität. Allen Gästen der Superbuden ist daher zu raten, aufeinander und auf persönliche Gegenstände acht zu geben. Die fiktionale Kriminalität tummelt sich im Imperial Theater, Deutschlands größter Krimibühne.

L – Lucullus

Die Würstchen- und Pommesbude Lucullus an der Reeperbahn 75 offeriert ehrlichen Fast Food und ist zum Kult geworden. Besonders zu empfehlen sind hier die Buletten. Der Laden ist von 11 Uhr morgens bis tief in die Nacht geöffnet.

M – Musik

Legendär von einem Ende zum anderen: zwischen dem Mojo Club und dem Molotow gibt es keine Tageszeit ohne Musik auf der Reeperbahn. Im riesigen Docks finden Konzerte weltweit bekannter Bands sowie Techno- und Housepartys statt. Die eng anliegende Prinzenbar umfasst das Spektrum von Hip Hop, Pop, Reggae, House bis zu klassischer Musik. Im berühmten Indra Club traten die Beatles 1960 zum ersten Mal auf. Heute gibt’s dort Soul, Blues und Rock’n’Roll. Am Hans-Albers-Platz findet Ihr eine Trinität der Live-Musik: Rocken im Drafthouse, Irish pubben im Molly Malone und Shoegazen im The Academy – alles möglich!

lucullus

N – Nischen

St. Pauli ist ein Mekka für Nischenphänomene, Gestrandete, Vagabunden und dunkle Geheimnisse, die direkt neben dem Mainstream in bizarre Unterwelten locken. Einen Bericht über den Kiez und seine Charakterie findet Ihr hier oder auf einer etwas anderen Kieztour.

O – Operetten

Das Operettenhaus lädt am Spielbudenplatz seit 1840 zu Operetten und Misicals ein.  „Cats“, „Mamma Mia“, „Ich war noch niemals in New York“, „Sister Act“ oder“Rocky“ zogen und ziehen jährlich unzählige Touristen an. Aktuell im Programm: „Hinterm Horizont – Das Musical mit den Hits von Udo Lindenberg“.

P – Polizei

Die Polizei hat auf der Reeperbahn viel zu tun und sollte dabei nicht gestört werden. Wenn Ihr direkt an der Davidwache neben einem an einer roten Ampel stehenden Polizisten mit dem Fahrrad über die Straße fahrt, werdet Ihr wahrscheinlich höchstens mit einem murrigen Brummen beachtet. Das heißt natürlich jetzt nicht, dass Ihr bei rot über die Ampel fahren solltet.

Davidwache
Davidwache

 

Herzliche Grüße vom Kiez

Eure Superbude.

Nächste Woche geht’s hier im Blog um Last-Minute-Silvester!

 

0 Kommentare zu “Die Reeperbahn von A (Anmache) bis Z (Zocken) – ein Mini-Wörterbuch (Teil 2)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

 
[is_en ? "EN" : "DE"]
[is_en ? "EN" : "DE"]
[is_en ? "EN" : "DE"]
[is_en ? "EN" : "DE"]
[is_en ? "EN" : "DE"]
[is_en ? "EN" : "DE"]
[is_en ? "EN" : "DE"]
[is_en ? "EN" : "DE"]
[type='text']
[type='text']
[type='email']
[type='email']