Kompott mit O-Saft in der Superbude St. Georg

Kitchenclub Rezepte – Die besten Aufstriche der Superbude!

Ihr Lieben, es ist Sommer in den Superbuden!! Wir schreiben dies hier so explizit, weil man es in Hamburger Hotels manchmal nicht so ganz mitbekommt. Man merkt es in unseren nordischen Gefilden untrüglich daran, dass die Nächte kürzer sind als sonst und der Regen etwas wärmer. Doch was ist schöner, als bei einem Juligewitter gemütlich im Kitchenclub zu sitzen und eine heiße Waffel mit Rhabarber-Erdbeer-Kompott zu genießen, bis das Gewitter vorbeigerauscht ist und die Sonne wieder von St. Georg bis St. Pauli scheint? Hier findet Ihr unser Juli-Aufstrichsrezept mit ausgewählten Fun Facts…

Juli: Rhabarber-Erdbeer-Kompott

Das werdet Ihr für die Zubereitung brauchen:

(Mengenangaben sind so kalkuliert, dass Ihr genug Geschenke für die nächsten 5 Geburtstage habt)

  •  2,5 Kilo Rhabarber (gefroren)
  •  2,5 Kilo Erdbeeren (gefroren)
  •  500 Gramm Gelierzucker
  • 400 ml Orangensaft
  • 400 Gramm Zucker
  • 2 Esslöffel Vanillezucker
  • 2 Vanillestangen

 

Diese Kompott-Kombi ist sehr zu empfehlen
Diese Kompott-Kombi ist sehr zu empfehlen

So einfach geht’s:

Lasst den Rhabarber mit O-Saft aufkochen. Gebt Zucker, Vanillezucker und Vanillestangen dazu. Nun werft Ihr die Erdbeeren hinein – lasst sie lange kochen, bis sie nicht mehr gefroren sind. Nun könnt Ihr die Vanillestangen rausnehmen, auskratzen und zum Kompott hinzufügen. Zum Schluss gebt Ihr den Gelierzucker zu der Masse und lasst das Ganze noch ca. 5-8 Minuten köcheln. Diese Geschichte ist übrigens vollkommen vegan!

Wenn Ihr das Kompott konservieren wollt: Füllt die noch heiße Masse in Weckgläser, verschließt diese und stellt sie einige Minuten auf den Kopf. Das Kompott könnt Ihr sowohl auf frischem Weißbrot, auf Waffeln oder auch auf deftigem Vollkornbrot genießen. Ebenso eignet es sich zum Süßen von Joghurts, Quarks und Müslis.

Hier haben wir für Euch noch einige hintergründige Gedanken zu Rhabarber und Erdbeeren gesammelt:

Rhabarber und Kindheitserinnerungen

Vielleicht kennen einige von Euch dieses einschneidende Geschmackserlebnis, in einen vorher in Zucker getunkten Rhabarberstrunk zu beißen. Dies ist unerklärlicherweise eines jener Erlebnisse, die in der Kindheit fantastisch und mit fortschreitendem Alter eher fad erscheinen (etwa wie Kellerasseln sammeln, Wasser kontinuierlich in zwei Gläsern hin- und herschütten oder Weihnachten). Dies könnte daran liegen, dass die noch feinen und nach Süßem lechtzenden kindlichen Geschmacksknospen die intensive süß-sauer-Kombination im Kinderhirn zu einem Erlebnis werden lassen, das der reizüberflutete Erwachsene höchstens nach langen Meditations- und Wachsamkeitsübungen, gekoppelt mit dem Genuss einer psychoaktiven Substanz, nachempfinden könnte.

Wir wünschen den erwachsenen Gästen unter Euch, dass Ihr durch den Genuss unseres Kompotts mit einer heißen Waffel das herrlich Süß-Saure mit schönen Kindheitserinnerungen verknüpfen könnt!

Blick von oben auf die Kindheit
Blick von oben auf die Kindheit

Nordische Erdbeeren

Hier ein kleiner erdbeeriger Auszug aus unserem Juli-Blog des letzten Jahres:

Die erdbeerförmigen Verkaufserdbeerhäuschen von “Enno Erdbeerkönig” vom Erdbeerhof Glantz im Umland läuten ab Mai die Erdbeersaison in der Hamburger Region ein. Allein der Erdbeerhof Glantz erntet mit Hilfe von 1600 Pflückern 3000 Tonnen Erdbeeren im Jahr. Diese Pflückdimensionen illustrieren die Stellung der roten Frucht als absoluter Star unter den Beeren – dabei ist die Erdbeere botanisch streng genommen noch nicht einmal eine Beere, sondern eine Sammelnussfrucht. Diese Kuckucksrolle scheint die munteren Käufer jedoch ebensowenig abzuschrecken wie die begeisterten Selbstpflücker, die offensichtlich begriffen haben, dass das Kuckuckskind immer das dickste im Nest ist.

Das süße rote Kuckuckskind unter den Beerenfrüchten ist voller Vitamin B, C und K, enthält Folsäure, Biotin, Zink, Kupfer, Mangan und wertvolle Polyphenole, die vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen und Krankheitskeime abtöten. Es handelt sich also um ein wunderschön verpacktes Chemielabor voller guter Dinge für die ganze Welt.

Falls Ihr echte nordische Erdbeeren für Euer Kompott sammeln möchtet: für einen Erdbeerselbstpflückausflug ist der bereits erwähnte Erdbeerhof Glantz auch zu empfehlen – alternativ bieten sich im Hamburger Umland dafür das Erdbeergut Wulksfelde, der Obst- und Erdbeerhof Busch und die Erdbeerfelder des Hofes Soltau an.

Wir wünschen uns allen, dass das Hamburger Schietwetter in diesm Juli gnädig mit uns ist!

Eure Superbude

Nächste Woche berichten wir über unsere famose Soundbox!

Kategorien Allgemein Essen
Inga Lankenau

Hallo liebe Gäste! Ich bin Inga und arbeite als freie Künstlerin, Illustratorin, Dozentin und als Bloggerin für die zauberschöne Superbude. Auf unserem Superbude-Blog könnt ihr mehr über unsere neuesten Frühstücksaufstrichsrezepte, unsere Lieblingsorte und -Veranstaltungen und über Hamburgerisches und Superbudiges erfahren.

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