Mango-Hummus in St. Georg, auf einer Reeperbahn

KITCHENCLUB REZEPTE – DIE BESTEN AUFSTRICHE DER SUPERBUDE!

Juni: Mango-Hummus

Liebe Gäste,

in der kommenden Jahreszeit, die uns hoffentlich laue Sommernächte auf den gewellten Park Fiction -Grashügeln mit Blick auf den Hafen, Badetage am Elbstrand, Sonnenbaden auf der Dachterrasse der Superbude St. Georg, Open Airs an geheimen Orten, festlichen Kiezstraßentrubel, jede Menge Badesee-Picknicks und gegrillte Auberginen bescheren wird – in dieser Jahreszeit gewinnt ein Lebensmittel besonders an Bedeutung: der Mango -Hummus.

Dieser mitgebrachte Dip ist Eure universelle Möglichkeit, alle Mitgrillenden auf diesem Planeten in Verzückung zu versetzen. In Zeiten von Laktoseintoleranz, Gluten-Aversion, Veganismus oder Yuppies ist der Hummus aus Perspektive der meisten dieser sich verbreitenden komplexen Entitäten tolerierbar.

Hinzu kommt, dass das Zeug lecker ist und durch die Mango-Note auch noch einen raffinierten Kniff bekommt. Wenn Ihr einmal zu Gast bei Yuppies (Young urban professionals) oder gar Dinks (Double income no kids) sein solltet, so werdet ihr auch auf diesem schwierigem Gelände mit Mango-Hummus punkten können. Vielleicht werdet Ihr Euch vor dem mit Bio-Hummerschwänzen, Jakobsmuscheln, quietschigem Haloumni – Käse im Teigmantel, iranischen Datteln und selbstgebackenem Dinkelvollkorn-Stockbrot auf Manufaktum-Geschirr gedeckten Yuppie-Grilltisch fühlen wie jemand, der Argumente liefern muss.

An dieser Stelle reicht der Satz: „ich habe Mango-Hummus mitgebracht.“ Ich verspreche euch, dass diese Worte augenblicklich zu Eurer Integration in die fremde Kultur beitragen werden. Besonders wenn Ihr betont, dass alles Bio ist.

Mango-Hummus in St. Georg
Mango-Hummus in St. Georg

Die oben beschriebene Szene lässt sich durch die camäleonartige Wandelbarkeit unseres Juni-Dips auf Grillabende mit linksliberalen Tierproduktablehnern, Karoviertelfamilien, Fleischgenießern, Intellektuellen Hornbrillenträgern mit neonfarbenen Turnschuhen oder anderen Leuten mit neonfarbenen Turnschuhen, Architekten, Freunden des Junggesellenabschieds, Hafenkapitänen, Hostel-Backpackern oder Quilting-Tupper-Hausfrauen übertragen.

Hier nun das Rezept für die kulinarische und seelische Eroberung verschiedenster Subkulturanhänger an sommerlichen Grilltagen:

 Das werdet Ihr für die Zubereitung brauchen:

– 250g Kichererbsen (aus der Dose, aber noch besser frisch und über Nacht eingeweicht)
– eine Mango
– Olivenöl nach Belieben
– 4 Knoblauchzehen
– etwas Cayenne-Pfeffer
– 1 TL Salz
– etwas Kreuzkümmel
– 4 EL Zitronensaft
– 1 Esslöffel Sesamöl
– Zucker nach Belieben
– mindestens 1 EL Tahin

So einfach geht’s:

Mango auftauen lassen. Kichererbsen abgießen (oder garen wenn sie frisch sind). Knoblauch abziehen. Alle Zutaten miteinander pürieren. Fertig!

Falls Ihr bei unterschiedlichen Spielarten von Intellektuellen verkehrt, erhaltet Ihr hier noch ein kurzes Briefing zu Mangos. Diese Infos können jeder Diskussion zugute kommen. Ob es nun um Kommunismus, aktuelles Zeitgeschehen, Patchworkfamilien, Coworking in Hotels, das Gute am Hamburger Wetter oder um das beste Hotel Hamburgs geht – geschickt eingestreute Infos über Mangos salzen die Suppe wie SEO-optimiertes Schreiben den Blogbericht!

Drapierte Sommerfrische
Drapierte Sommerfrische

Briefing Mango:

– Verwendung: Direktverzehr, Saft, Eiscreme, Chutneys, Marmelade, Kompott

– in Hamburg bekommt man die besten Mangos auf Märkten (z.B. auf dem Isemarkt).  Haltet nach Flugmangos Ausschau, denn Flugmangos reifen ganze drei Monate am Baum (anstatt unreif geerntet zu werden wie die ordinären Mangos, die dann in dunklen Schiffsbäuchen nachreifen). Die natürliche Reife am Baum beschert der Flugmango ein paradiesisches Aroma zu ebensolchen Preisen. Aber es lohnt sich.

– Mangos sind vollreif, wenn auf der Frucht ein bis vier Millimeter große schwarze Punkte zu erkennen sind. Dann kann man die Schale leicht abziehen und die Mango beinahe trinken.

– es gibt verschiedene Kern-Von-Fruchtfleisch-Trenn-Philosophien. In unserem artverwandten Blogbericht zum Mango-Kokos-Currydip erfahrt Ihr mehr dazu.

– die Mango gilt als Speise der Götter und wird noch heute mancherorts den Göttern als Symbol für Reichtum und himmlische Süße dargeboten.

Wir wünschen Euch einen prächtigen Frühsommer. Und empfehlen Euch als Sommerdrink passend zum Mango-Hummus einen veganen Mango-Lassi, eine Empfehlung von Veganolution, einem Blog mit köstlichen veganen Kochrezepten!

Eure Superbude

 Nächste Woche gibt’s hier Infos zu einer besonderen Legoausstellung in Hamburg!

 

Kategorien Allgemein Essen
Inga Lankenau

Hallo liebe Gäste! Ich bin Inga und arbeite als freie Künstlerin, Illustratorin, Dozentin und als Bloggerin für die zauberschöne Superbude. Auf unserem Superbude-Blog könnt ihr mehr über unsere neuesten Frühstücksaufstrichsrezepte, unsere Lieblingsorte und -Veranstaltungen und über Hamburgerisches und Superbudiges erfahren.

2 Kommentare zu “KITCHENCLUB REZEPTE – DIE BESTEN AUFSTRICHE DER SUPERBUDE!

  1. Kerstin

    Oh mein Gott sieht das lecker aus!!!

    Und auf mein heiliges Lactosolv wegen der Laktoseintoleranz kann ich dabei defintiv verzichten???

    • Inga Lankenau

      Hallo Kerstin,
      aber holla, das ist auch lecker! Komm vorbei und probiere es! Ja, der mango-Hummus enthält nur das, was wir im Rezept geschrieben haben! Viele Grüße aus der Superbude!

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