Kommt super ins neue Jahr – Silvestertipps aus der Superbude

Liebe Gäste unserer famosen Hansestadt,

die Feierlaune ist seit 2168 Jahren ungebrochen. Seit 153 v. Chr. wird das Jahresendfest im westlichen Kulturraum gefeiert. Den Titel „Silvester“ (lat. Waldmensch) bekam das Fest, als am 31. Dezember 1582 der Papst Silvester starb. Wir haben hier einige Empfehlungen für einen guten Rutsch ins Hamburg des Jahres 2016 für Euch…

Natürlich laufen alle Clubs und Bars in Hamburg auf Hochtouren ins neue Jahr. Einige Überlegungen, welche(r) es sein soll, solltet Ihr Euch vorher überlegen, damit Ihr nicht in’n Tüddel kommt oder verschmökt und angetütert in einem Etablissement landet, das Euch selbst überrascht – es sei denn, das ist Euer Plan.

Ich möchte Euch hier unter anderem eine ganz bestimmte Endjahresroute durch Hamburg ans Herz legen. Da der Kern der Ortswahl sich um die 10 Sekunden vor der Stunde 0 und die krachende halbe Stunde danach dreht und danach wieder in verschiedene, weniger relevante Lokalitäten zerfasern kann, möchte ich mit ebendiesem Kern beginnen.

Wenn Ihr die Neujahrs- und Hamburgstimmung zu einer weltlichen Epiphanie oder zumindest zu einem Hochgenuss erheben wollt, empfehle ich Euch wärmstens den Elbstrand für die Stunde 0. Egal wie voll es ist – auf dem langen Strand ist immer genug Platz und man kann sich die bevorzugte Menschendichte, die proportional zur Stadtentfernung abnimmt, auf dem Elbsandstreifen aussuchen.

Feuerwerk am Elbstrand
Feuerwerk am Elbstrand

 

Kurz hinter dem Museumshafen Övelgönne beginnt bereits die Strandfläche, von der aus Ihr herrlicherweise zu den erleuchteten Kränen des Burchardkais herübersehen könnt. Am Strand könnt Ihr Euch an einem Feuer wärmen (wenn Ihr etwas früher da seid oder etwas stadtauswärts wandert, findet Ihr auch noch Treibholz) und Euch zur Nullstunde mit unzähligen Strandbesuchern ins neue Jahr zählen. Das vereinte Feuerwerk und die glitzernden Kräne sind dabei eine wunderbare Verbindung.

Glücklicherweise könnt Ihr Euch nach dem Feuerwerk in nahe gelegenen Clubs warmtanzen. Am Fischmarkt, der etwa 20 min zu Fuß vom Elbstrand entfernt ist – was Euch aber nicht auffallen wird, da der Weg grundsätzlich am Wasser entlanggeht und jeder Blick atemberaubend ist – gibt’s die Sylvestro -Party im Hafenklang (BASS BASS BASS BASS), oder im Golem, wo ernsthaft getrunken und so ernsthaft fabuliert wird, dass dabei mindestens ein Buch herausgekommen ist ( Das Ende der Enthaltsamkeit: Über Bars, Cocktails, Selbstermächtigung und die Schönheit des Niedergangs; kein schlechtes Weihnachtsgeschenk für all jene, die wirklich trinken und die Berechtigung dieser Lebensweise mit ähnlichen Anstößen von Alkoholiker-Literaten untermauern möchten). (Eintrittskarten zur Silvesterfeier (18€) gibt’s am Tresen). 

Im Goldenen Pudel – der wiederum vom Hafenklang in 10 Minuten zu Fuß erreichbar ist, ist donnerstags die Welt zu Gast beim Feudeln, am Sylvesterabend mit eigentlich sehr chilligem Tobak Hart von mindestens 2 Pauls und weiteren Leuten.

Im Uebel und Gefährlich – mitten in der Schanze am Heiliggeistfeld – gibt’s ab 0:00h den Silvesterfetz mit live Musik von Vögeln und Jake the Rapper. (Tickets für 16, 75 € gibt’s hier)

Das Fundbureau (direkt um die Ecke der Superbude St. Pauli) lädt am Sylvesterabend alle Geschlechter die es gibt, alle Hamburger und grenzenlos alle Welt (und alle Einhörner) zur Indie-Pop-Elektro- Happy New Queer Party ein. Eine gute Sache: „Pro Gast geht 1 Euro an ein Projekt, das sich um (queere) Flüchtlinge kümmert (wird noch bekannt gegeben)“. Tickets (13 €) gibt’s hier.

Im Grünen Jäger (in 5 min zu Fuß von der Superbude St. Pauli erreichbar) mitten im Schanzenherzen gibt’s Entdeck The Dreck mit 90s Hits und allyoucandance für ab 7 €. Hier Tickets.

Im Kulturhaus 73 (ebenfalls 5 Gehminuten von der Superbude St. Pauli entfernt) findet die Moonglow-Silvesternacht statt. Die Musik ist jazzig und undergrounding genug, um überwiegend nicht auf Youtube gefunden zu werden. Einen Eindruck könnt Ihr zum Beispiel hier gewinnen.

Wer Wasser mag: Frau Hedi, ihre Frau Claudia und das Eventschiff MS Koi fahren mit Silvesterfeten über die Elbe und bewegen sich zwischen 39 € (Berliner und Sekt inklusive) und 139 € (Berliner und Premiumdrinks inklusive). Tickets gibt’s nur im Vorverkauf.

Was Ihr natürlich auch tun könnt: geht einfach Romeo&Julia im Thalia-Theater gucken und besucht danach die Dein Bester Sylvester Party (80s und 90s, mehr Glück und Freude als alle anderen) im Molotow. Gute Kombi. Und: Ihr bekommt Rabatt auf das Theater-Ticket, wenn Ihr Eure Bester-Silvester-Partykarte vorzeigt. Oder (pssst): Ihr bleibt nach der Vorstellung einfach im Thalia und steppt, schwingt, walzt und soult Euch im Nachtasyl ins neue Jahr. Das Nachtasly ist mit dem Hip Cat Club im Geheimen sehr bekannt für vintage-underground-60s-Zeitreisen geworden. Passend einkleiden könnt Ihr Euch für die Nacht zufälligerweise bei Hip Cats.

Wir möchten zum Abschluss noch auf einen Beitrag unserer werten Kollegen von mit Vergnügen Hamburg verweisen, die einige Tipps bereithalten, wie Ihr Silvester gekonnt in den Sand setzen könnt.

Wenn Ihr noch nicht genug habt, findet Ihr 30 Versionen von Hamburgs größter Silvesterparty hier und noch teurere hier. Noch ein Tipp: kauft Eure Tickets augenblicklich.

Kommt super ins neue Jahr!

Eure Inga aus der Superbude

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