Boote auf dem Rathausmarkt

refugees welcome: Flashmob Flüchtlingsboot

In den vergangenen Wochen haben alle Medien verstärkt über die Flüchtlinge berichtet, die in der EU und insbesondere bei uns in Deutschland Schutz suchen. Angesichts der dramatischen Lage im Nahen Osten kommen immer mehr Schutzbedürftige zu uns. Die jüngsten Nachrichten zeugen von einer großen Welle der Solidarität. In München und Düsseldorf, aber auch bei uns in Hamburg, wurden die meist aus Syrien anreisenden Menschen freundlich willkommen geheißen; viele Hilfsorganisationen berichten von einer großen Zahl an Sachspenden und ehrenamtlichen Hilfsangeboten…

Als Orte der Gastlichkeit möchten sich auch die Superbuden zu den Begrüßenden gesellen. So haben wir auf der Dachterrasse der Superbude St. Georg ein „DOMO-Hotel“ untergebracht – in dieser Unterkunft, in welcher sonst Flüchtlinge übernachten, kann gegen eine Spende eingecheckt werden. Die Spenden gehen vollständig an das DOMO-Projekt. Am 29.9. könnt Ihr hier mehr dazu lesen! Buchen könnt ihr aber jetzt schon unter www.superbude.de/spenden-hotel.

All unseren Gästen, die vom 25. bis zum 27. September ein Wochenende in Hamburg verbringen werden und sich intensiver mit der Flüchtlingsdebatte auseinandersetzen oder Öffentlichkeitsarbeit leisten möchten, empfehlen wir die Veranstaltung „Flashmob Flüchtlingsboot“ am Sa, den 26. September. Hier soll auf ganz besondere Art und Weise auf die Dringlichkeit hingewiesen werden, zu der Thematik Stellung zu beziehen und das eigene Denken und Handeln zu hinterfragen.

Am 26.9. um 11:00h wird eine Gruppe von Menschen mit selbstgebastelten Papierbooten über den Hamburger Rathausmarkt spazieren. Die Boote sind von Studenten der Bildkunst Akademie Hamburg illustriert und gestaltet. Auf ihnen befindet sich ein Link zur Facebook-Veranstaltung „Flashmob Flüchtlingsboot“, wo Informationen und Möglichkeiten der ehrenamtlichen Hilfe im Großraum Hamburg aufgelistet sind.

Um Punkt 11:00h werden alle Mitmachenden ihre Boote „aussetzen“ und den Platz langsam verlassen. Nun wird das Schicksal der Boote den Passanten überlassen sein – die Boote werden ein Symbol für Hilfsbedürftigkeit, während die Passanten unwillkürlich aus dem Alltagsgeschäft gerissen und mit der Frage konfrontiert werden, ob und wie sie auf diese Hilfsbedürftigkeit reagieren sollten. So werden manche die Boote aufheben und näher betrachten, vielleicht sogar den Link verfolgen, während andere bewusst oder unaufmerksam vorbeilaufen werden. Dadurch soll sehr direkt und auf einer emotionalen Ebene der eigene Umgang mit Hilfsbedürftigkeit, mit dem Fremden und Unerwarteten erlebt und reflektiert werden.

"ausgesetzte" Boote auf dem Rathausmarkt
„ausgesetzte“ Boote auf dem Rathausmarkt

Um diese Aktion zu unterstützen, könnt Ihr bei uns in beiden Superbuden an der Rezeption die ausgedruckten Schnittmuster der Papierboote erhalten. Wir würden uns freuen, wenn Ihr am 26. dabei seid, Euer Boot mitbringt und es zusammen mit allen Mitmachenden auf dem Rathausmarkt schwimmen und hoffentlich retten lasst. Natürlich könnt Ihr das Boot nach der Aktion auch selber wieder mitnehmen und an einem ganz anderen Ort erneut aussetzen, so dass die Idee der Hilfsbereitschaft durch Andere weitergetragen wird.

Mit weltoffenen Grüßen,

Eure Superbude

 

 

 

 

Kategorien Allgemein Hamburg Lifestyle
Inga Lankenau

Hallo liebe Gäste! Ich bin Inga und arbeite als freie Künstlerin, Illustratorin, Dozentin und als Bloggerin für die zauberschöne Superbude. Auf unserem Superbude-Blog könnt ihr mehr über unsere neuesten Frühstücksaufstrichsrezepte, unsere Lieblingsorte und -Veranstaltungen und über Hamburgerisches und Superbudiges erfahren.

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