veganer Streich

Kitchenclub Rezepte – Die besten Aufstriche der Superbude / Special: veganes Frühstück

Liebe Gäste,

neben unserem monatlichen glorreichen Aufstrich möchte ich Euch heute auch den veganen Teil des Kitchenclub-Frühstückes vorstellen.

Der Veganismus hat sich in den vergangenen Jahren weiter verbreitet. Ob man eine Berufseinsteigermesse besucht, in den Superbuden einkehrt oder mit dem Flugzeug fliegt: mittlerweile ist veganes Essen in vielerlei Etablissements mit von der Partie…

Vegan leben bedeutet, auf den Genuss sämtlicher tierischer Produkte zu verzichten. Oft ist dies eine politische Entscheidung: Veganer möchten darauf aufmerksam machen, dass sie die moderne Tierhaltung für fragwürdig halten. Dabei protestieren sie nicht nur gegen die Tötung von Lebewesen, sondern auch gegen die Massentierhaltung.

 

Hier einige Standardaussagen zur Veganismus-Diskussion mit dazu passenden Gegenargumenten:

„Vegan leben ist ungesund!“

Häufig achten Vegetarier und Veganer mehr auf eine ausgewogene Ernährung als Fleischkonsumenten. Beispielsweise nehmen sie mehr Obst, Gemüse und Nüsse zu sich. Alle wichtigen Nährstoffe können durch vegane Ernährung aufgenommen werden – mit Ausnahme von Vitamin B12. Dieses wichtige Vitamin muss durch Nahrungsergänzungsmittel (z.B. in einigen Soja- und Nussmilchsorten, in B12-Kapseln oder B12-Zahncreme enthalten) aufgenommen werden.

„Ich möchte keine Nahrungsergänzungsmittel zu mir nehmen, deshalb ist der Veganismus nichts für mich!“

In Massentierhaltung gehaltene Kühe, Schweine oder Hühner bekommen regelmäßig Antibiotika und Nahrungsergänzungsmittel. Nur natürlich auf einer Weide gehaltene Tiere – heute eine Ausnahme – können ohne diese „Zutaten“ gehalten werden. Fleisch- Milch- und Eierkonsumenten nehmen also auch Nahrungsergänzungsmittel zu sich – nur weniger offensichtlich.

„Vegan leben ist mir zu kompliziert!“

Tatsächlich ist die Auswahl an Lebensmitteln – beim Kochen mit Freunden oder in Restaurants – für Veganer beschränkt. Dies wird sich aber nur ändern, wenn mehr Menschen veganes Essen fordern. Hinzu kommt, dass keine Einstellung dogmatisch sein muss. Ein kleiner Beitrag wäre auch schon, den Milchkaffee ab und an mit Sojamilch zu trinken.

„Für all die Sojaprodukte werden Regenwälder abgeholzt.“

Soja wird in der Futtermittelindustrie weit mehr verwendet als für den menschlichen Konsum. Wenn Soja, Mais und Getreide vom Menschen direkt konsumiert werden würden, bräuchten wir weniger Anbauflächen. Um ein Kilo Fleisch zu produzieren, müssen bis zu 16 kg Getreide verfüttert werden.

„Veganes Essen ist fad und schmeckt nicht“

Es gibt mittlerweile unzählige Kochbücher, die das Gegenteil lehren….und einige Gegenbeispiele im Kitchenclub!

Vegan essen im Kitchenclub

In beiden Superbuden könnt Ihr auch als Veganer ein reichhaltiges Frühstück genießen. Wir haben für Euch Brot und Brötchen, drei verschiedene Marmeladensorten und Erdnussmus. Es gibt Sojamilch für Kaffee und Müsli – wobei Ihr Euch das Müsli z.B. aus Getreideflocken, Trockenobst und Bananenchips selbst zusammenstellen könnt. Zusätzlich haben wir frisches Obst, (Essig)gurken, frische Tomaten und verschiedene Säfte für Euch. Schließlich offerieren wir ein monatlich wechselndes Angebot an meist veganen Aufstrichen. Da macht unser veganer Schnittlauch-Limetten-Streich keine Ausnahme:

September: vegane Schnittlauch-Limetten-Margarine

Das werdet Ihr für die Zubereitung brauchen:

1 Limette

1 Bund Schnittlauch

Salz (gerne auch grob gemahlen)

Pfeffer

1/2 Töpfchen Margarine (etwa 125 g)

So einfach geht’s:

Wascht die Limette und scheuert sie mit einer kleinen Bürste ab. Dadurch entfernt Ihr Schmutz und die äußere Wachsschicht der Frucht. Reibt nun die Schale mit einem Zitronenschaber oder einer feinen Reibe ab. Achtet darauf, dass ihr das bittere weiße Gewebe unter der grünen Schale nicht mit abreibt.

Vermischt die aufgeschlagene Margarine mit dem Limetten-Abrieb und etwas Saft aus der Frucht. Schneidet dann den Bund Schnittlauch klein und mischt ihn mit der Limetten-Margarine. Würzt den Streich nun mit Salz und Pfeffer. Fertig!

Über das Fett

„Fette sind ungesund!“, so sprechen viele Volksmünder. Neuere Erkenntnisse zeigen jedoch, dass Light-Produkte der Gesundheit schaden, während eine Auswahl „guter“ Fette gesund und wichtig ist. So erläutert das Zentrum der Gesundheit, dass Fette u.a. zum Verarbeiten wichtiger Vitamine (A,D,E und K) unerlässlich sind, für ein natürliches Sättigungsgefühl sorgen, wichtige Energielieferanten darstellen und den Hormon- und Enzymhaushalt positiv beeinflussen.

Doch Fett ist nicht gleich Fett. Gerade bei veganen Alternativen zur Butter sollte auf die Qualität geachtet werden. Dabei sind zu viele gehärtete Fette, ungesättigte Fettsäuren und sogenannte Transfette ungesund. Nach einer Studie von Öko-Test enthalten die meisten Margarinen auf dem Markt den Fettschadstoff Glycidyl-Ester. In Anlehung an diesen Test möchten wir den Genuss von „Becel Original – fettreduzierte Diät-Margarine”, „Homa Gold – Streichfett” und „Vita D’or Pflanzen Margarine” weiterempfehlen.

Wer alles gesundheitlich richtig machen möchte, sollte nur auf flüssige Fette zurückgreifen – zum Beispiel kalt gepresste Öle. Weitere Informationen und eine Variante des Aufstriches findet ihr hier.

Genießt den nachhaltigen Genuss!

Eure Superbude

nächste Woche plaudern wir über einen weiteren Hamburg-Geheimtipp aus den Kreisen der Superbude!

 

Kategorien Allgemein Essen
Inga Lankenau

Hallo liebe Gäste! Ich bin Inga und arbeite als freie Künstlerin, Illustratorin, Dozentin und als Bloggerin für die zauberschöne Superbude. Auf unserem Superbude-Blog könnt ihr mehr über unsere neuesten Frühstücksaufstrichsrezepte, unsere Lieblingsorte und -Veranstaltungen und über Hamburgerisches und Superbudiges erfahren.

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