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Guy Bourdin: Der Revolutionär der Modefotographie in Hamburg

Der legendäre französische Modefotograf Guy Bourdin (1928-1991) hat für die Marken Charles Jourdan und Coco Chanel ebenso gearbeitet wie für die Vogue. Jetzt – mehr als zwanzig Jahre nach seinem Tod – wird das Gesamtwerk des innovativen Fotografen erstmalig vom 1. November bis zum 26. Januar 2014 im Haus der Fotografie in den Deichtorhallen Hamburg präsentiert. Die umfassende Retrospektive zeigt neben einer Auswahl beeindruckender Kampagnen und Modestrecken Bourdins auch bis dato unveröffentlichtes Material, sodass neben filmischen Notizen, sein malerisches Werk sowie Skizzen, Schwarz-Weiß-Aufnahmen und Polaroid-Fotos für die Öffentlichkeit zugänglich sind.

Guy Bourdin: Wissenswertes über den visionären Image-Maker

Der Autodidakt Guy Bourdin wurde 1928 in Paris geboren, von seiner leiblichen Mutter abgegeben und schon ein Jahr später von Maurice Désiré Bourdin adoptiert. Seine ersten Fotografieerfahrungen machte er in den Jahren 1948 und 49 während seiner Militärzeit als Kadett in Dakar. Nach seiner Rückkehr nach Paris im Jahr 1950 wurde er Protegé bei Man Ray und seine erste eigene Fotografieausstellung fand 1953 unter dem Pseudonym Edwin Hallen statt. Die ersten Modefotos von Guy Bourdin wurden schließlich 1955 in der Vogue Paris publiziert. Dabei veränderten die Bilder Bourdins nicht nur den Lauf der Modefotografie an sich, vielmehr beeinflusste der visionäre Image-Maker auch zahlreiche andere Fotografen, Filmemacher und zeitgenössische Künstler. Einig ist man sich, dass die innovativen Werbekampagnen Bourdins für Charles Jourdan in den 1970ern ebenso wie seine Arbeit für das Magazin Vogue im Kontext der Gegenwartskunst gelesen werden können. Aus diesem Grund sind Bourdins Arbeiten in vielen renommierten Museen, wie beispielsweise dem Moscow House of Photography oder dem Jeu de Paume in Paris, weltweit ausgestellt und befinden sich in den Sammlungen des MoMA in New York oder des Victoria and Albert Museum in London.

Die Bourdin Ausstellung im Haus der Fotografie in Hamburg

Die Ausstellung wird durch ein Spektrum von inhaltlich und thematisch an das Schaffen Bourdins angelehnten Werken zum Beispiel von Man Ray, William Klein oder Helmut Newton ergänzt. Interessierte, die das Haus der Photographie besuchen möchten, können dies Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr sowie an den langen Donnerstagen am 2. Januar und 4. Februar 2014, von 11 bis 21 für einen normalen Eintrittspreis von 9 Euro, einem ermäßigten Preis von 6 Euro oder aber mit der Dienstagskarte für 4,50 Euro, dann jedoch erst ab 16 Uhr, tun. Dabei müssen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren keinen Eintritt zahlen. Das weiterführende Angebot des Hauses der Photographie zur Bourdin-Ausstellung besteht in Kurationsführungen mit Ingo Taubhorn, Jugendführungen mit Goesta Diercks und Exhibition Touren in englischer Sprache.

Foto: Deichtorhallen Hamburg auf flickr

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